Der Name Dömitz stammt vom altpolabischen Domalici und lässt auf erste slawische Siedler schließen.
Erst 1230 gibt es eine erste Erwähnung eines Priesters Heinrich von Dömitz. Unmittelbar an der Elbe, ganz im Südwesten des Landes Mecklenburg, liegt die fast 800 Jahre alte Festungsstadt Dömitz. Das älteste und prägendste Bauwerk der Stadt ist die noch heute sehr gut erhaltene pentagonale Festungsanlage. Sie wurde in den Jahren 1559-1565 errichtet und war lange Zeit ein starker Stützpunkt zur Sicherung der mecklenburgischen Landesgrenze und zum Schutz des Elbübergangs. Um 1900 hatte sich der Hafen zu einem der wichtigsten Umschlagplätze an der Elbe zwischen Hamburg und Magdeburg entwickelt. Die guten Verkehrsanbindungen führten zu größeren Industrieansiedlungen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier die Automarke Foth hergestellt. 1932 übernahm Wilhelm Timmermann von der NSDAP das Amt des Bürgermeisters. 1934 bis 1936 wurde eine Straßenbrücke über die Elbe gebaut, die Dömitz mit Dannenberg verband. 1934 wurde der Stadt Dömitz die Bezeichnung „Festung Dömitz“ verliehen.>